Onlinepetition gegen das Verbot von Computerspielen im Netz

Der heutige Morgen war für mich verbunden mit einer Anreihung von “Aufregbarkeiten” sonder gleichen. Zunächst las ich in gefliesten Umfeld in der Samstagsausgabe unseres Stadtblättchen, dass, wie jedes Jahr, die Schützenvereine hochkonjunktur haben und ihre Schuss- und Saufgeilheit zelebrieren. Was ja auch so gesehen als ein friedfertiges Beisammensein gewertet werden kann. Ein Glück dass ich dabei schon auf der richtigen Örtlichkeit saß. Im Anschluss stöberte ich dann ein wenig im Netz und fand dann ein Interview mit Peter Schleußer auf golem.de. Dieser ist Initiator einer Onlinepetiton gegen das Verbot von Shootern, oder dramatischer ausgedrückt: “Killerspiele“. An der Onlinepetition haben sich mittlerweile mehr als 47000 Leute eingetragen. Wie wir ja alle wissen ist nach dem letzten Demonstrationszug in Winnenden, wo die Beteiligung auf genau eine Person geschätzt wird, die Diskussion bzgl. eines Verbots gegen Egoshooterspiele im vollen Gange. Leider hinterliess beim damaligen Vorfall in Winnenden der Sportschütze keine genaue Angabe, welche Spiele er nun wirklich gespielt hat, um somit Rückschlüsse zu ermöglichen, welches Game ihn denn dann nun entgültig in den Wahnsinn getrieben hat. Deswegen dachte sich dann der Bund und die Minister der einzelnen Länder: “Wir machen doch mal alles platt!” Ergo wird nun versucht ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen um die Verbreitung solcher jugendgefährdenden Spiele zu unterbinden. Wie sorgfältig die Bundesregierung bei der Ausarbeitung solcher Gesetzesentwürfe ist, konnte man ja schon bei der Debatte zum Zugangserschwernisgesetz beobachten. Hier haben etliche Juristen, unabhängige Gutachter und Vereine wie der CCC ihre bedenken geäußert. Wenn man sich mal das etwaige Interview auf Golem durchliest, so fällt dann doch bereits mit das erste Statement von Peter Schleußer auf: “Ich spiele gerne Rollenspiele, Strategie- und Aufbauspiele, Militärsimulationen und auch Ego-Shooter. Im realen Leben habe ich den Dienst an der Waffe verweigert [...]“. Ich kann diese Einstellung wirklich absolut befürworten, da ich genau gleiches tat und tue! Ich hoffe doch ich bekomme nun keinen Besuch vom BKA und werde als potenzieller Coyote im Roadrunnerkostüm eingestuft, nur weil ich mich als Ab und An – Gamer oute. Aufregen tut mich dann die Verhaltensweise der Bundesregierung gegenüber der Waffenlobby aber doch schon extremstens. Hier zeigt sich dann doch mal wieder nur das berechnende Kalkül unserer werten Minister und Regierungsdiener, sich dann lieber der durchaus höheren Wahlerschaft der Lobbyisten zuzuwenden scheinen. Das unsere Bundesmerkel in ihrer Entscheidungsgewalt leider nicht wirklich für vollgenommen werden kann, ist mir auch durchaus klar. Die gute Frau soll Aussagen eines ihrer ehemaligen Mitstudenten zufolge, schon immer gewaltig einen an der Klatsche gehabt haben*. So musste man sie wahrscheinlich mit Hochdruck davon abhalten, beim Bürgerschützenverein aus Lemgo als Fahnenschwenkerin aufzutreten. Ein Position als Schützenkönigin kam aufgrund ihres äußerlichen Defizits nicht in Frage. Zudem könnte ihr Mann den Lauf immer in die falsche Richtung halten, was eine körperliche Gefährdung seinerseits und der weiteren Mitstreiter nicht ausschliessen lässt**.

*Eine auf Wahrheit basierende Aussage
**Spekulative Aussage





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